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Philippinen: El Nido to Coron Boots Expedition - noch mehr tolles Wasser

Aktualisiert: 8. Apr. 2023

Es waren gute 20 Teilnehmer_Innen die sich für die Bootsexpedition nach Coron gemeldet hatten. Uns mitgezählt, waren acht davon aus dem deutschsprachigen Raum. Also wurde zur Abwechslung mal mehr Deutsch als Englisch gesprochen. Mit uns waren ein Pärchen aus Linz, ein deutsches Pärchen und 2 Bayern an Board und die Clique war schnell gefunden. Wir steuerten gleich zu Beginn den ersten Schnorchel Spot, ein kleines Schiffswrack (in sehr trüben und seichtem Wasser) an. Als uns unser Tourguide Infos zu den noch kommenden Stopps gab, zeigte sich sehr schnell, dass wir eigentlich fast nur Schnorchel Spots, also Riffe ansteuerten, die oft an an einem Strand lagen, so dass auch die weniger begeisterten Schnorchler sich etwas in der Sonne ausruhen konnten. Es war also eigentlich e Schnorchel Expedition.

Für Chris und mich war dies besser als wir es uns erhoffen hätten können, da wir eigentlich ja ohnehin nie am Strand lagen und nur im Wasser Fische und andere Lebewesen spotten wollten.

Matthias, einer der Bayern, war ebenfalls leidenschaftlicher Taucher und gesellte sich bald zu uns, da er wie wir, gerne lang und tief frei tauchte. Der Freediving Kurs in Bali hatte sich also für hier bezahlt gemacht.

Die Crew kochte 3 mal täglich für uns und servierte alles, nach ausführlicher Benennung der Speisen direkt am Boot.

Rum-Coke gab es am Abend inklusive und es wurde auch sehr darauf geachtet, dass alle genug davon erhielten.

Der Ablauf der folgenden 3 Tage auf See ist leicht erklärt:

Schnorcheln, Essen, Chillen und eine Spezial Aktivität im Wechsel bis man Abends an den Anlege Strand fuhr, um dort herzige aber einfachste Freiluft Schlafhütten zu beziehen. Geduscht wurde auch aus dem Schöpfkübel oder einer einfachen Bambusdusche. Mehr braucht man ja aber auch nicht.

Einer unserer liebsten Stopps war ein wunderschönes in einer stärkeren Strömung liegendes Riff in Strandnähe. Wir konnten also zu Fuß den Strand entlang laufen, dort ins Wasser einsteigen und uns dann das Riff entlang driften lassen. Wir hatten dort speziell tolle Meeresbewohner sehen können, so dass wir gleich zweimal das ganze gelaufen und gedriftet sind.

Im Anschluss gabs noch eine Beachvolleyball Partie, bevor wir auch an diesem Tag zu unseren nächsten Hütten gebracht wurden.

Organisatorisch brach dann wieder das gewohnte philippinische Chaos aus, da es zwar ausreichend Hütten für alle Teilnehmer gab, dafür aber nicht genug Matratzen.

Abends gab es sogar eine Feuershow, für die der Artist ebenfalls die drei Tage mit an Board genommen wurde. Chris und ich erweiterten sein Programm an Tag 2 um ein Intro mit Acro Yoga. Somit konnten wir unseren kleinen Beitrag zur Lagerfeuerstimmung leisten.

Bei einem der Landgänge wurde uns ein typisches Dorf einer der kleinen Inseln (um die Gegend von Linapacan ) gezeigt. Insgesamt leben dort ungefähr 100 Menschen.

Da Matthias beim Schnorcheln immer auch seinen Tauchcomputer mithatte, konnte Chris einmal wieder seine Tauchtiefe kontrollieren, als er ihn sich ausborgte.

Seit unseren ersten Freediving Erfahrungen von vor fast einem halbem Jahr, war es nun schon ganz normal etwas länger und tiefer unten zu bleiben. Chris freute sich dann umso mehr als wir feststellten, dass er ohne es zu merken gemütlich auf 25m Tauchtiefe kam.

Ich war froh mit meiner vorangegangenen Bronchitis überhaupt endlich wieder mitschnorcheln und etwas tauchen zu können. Aber die 3 luftigen Tage auf See taten meiner Lunge wohl ganz gut.

Dies war auch das erste Mal, dass ich die ganze Bootstour ohne eine einzige Reisetablette oder Hustenattacken hinter mich brachte.

Vielleicht war auch einer der Gründe dafür die unbeschreiblich schöne helltürkise Wasserfarbe die uns täglich begleitete.

Weitere Spezial Aktivitäten waren Klippenspringen und vom Boot Hüpfen. Unsere Linzer Profi Kletter-freunde hatten schon auf einen Wassereinstieg gehofft. Ich war ganz begeistert wie toll sie den Felsen hinaufkletterten, um dann von oben ins Meer zu springen. Andere zogen sich an einem Seil, entlang eines leichteren, aber rutschigen Weges, zum Absprungbereich hoch. Doppelsalto von Chris war natürlich auch dabei.

Ein Franzose versenkte seine hochwertige Apple Watch beim ins Wasser Springen.

Als er dies dann um einiges später bemerkte war Chris derjenige vom Suchtrupp, der die Uhr durch cleveres Abtauchen des Sprungbereichs wieder aus dem welligen Meer fischte. Dafür musste er sich erst durch dichtes Seegras durcharbeiten, in dem die teure Uhr sich versteckt hatte.

Unser letzter Schnorchel Spot lag dann auch schon direkt bei Coron. Wir schauten uns ein altes japanisches Schiffswrack an, dass nicht allzu tief unter dem Wasser lag.

Der Trip hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir haben unsere neuen Freunde wieder ins Herz geschlossen.

Zum Glück fuhren wir ja alle auf die gleiche Insel, so konnte man sich dann gleich für Unternehmungen am Ankunftsort verabreden.

Wie immer viel Spaß beim Video und den Bildern.



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